Warum GLOBALforFUTURE?

Unternehmen werden aus Gründen der im Kapitalismus notwendigen Profitmaximierung niemals freiwillig hinterher die Schäden reparieren, die sie verursacht haben.

 

Selbst wenn die Entscheider dieser Unternehmen genau so angewidert von der Situation sind wie wir, könnten sie gar nicht gegen eine Profitmaximierung entscheiden, weil sie ja ihrerseits ihren Investoren, ihren Aufsichtsräten, den Anlegern und den Gesetzen des Marktes verpflichtet sind.

 

Die Politik ist in keinen besseren Situation. Sie muss die konträren Interessen abwägen, und meist gewinnen da natürlich wirtschaftliche Interessen.

 

 

Deutschland ist zu klein

 

Man sollte natürlich auch immer im Hinterkopf behalten, dass selbst, wenn Deutschland seine gesteckten Klimaziele zu 100% erreichen würde, sich am eigentlichen, globalen Problem nur sehr wenig ändern würde.

 

Die global größten Verschmutzer sind ganz andere Länder. Allein China und USA sind 2016 verantwortlich für fast 50% der weltweiten CO2 Emissionen (Quelle: Statista). Deutschland, mit 2% Anteil, hätte durch die Einhaltung der Klimaziele  also nur einen  Wettbewerbsnachteil gegenüber diesen Ländern.

 

Der Nutzen für die Umwelt bzw. das Klima ist gleich 0.

 

 

Wie kann überhaupt Etwas bewegt werden?

 

Ein Grundgsetz der Physik besagt, dass keine erfolgreiche Veränderung in Gang kommt, wenn der Grenzwert der "Kritischen Masse" nicht überschritten wird.

 

Alle Anstrengungen, die unterhalb dieser Marge bleiben, bewirken letzten Endes nichts.

 

Da trotz unserer Bemühungen seit über 50 Jahren bezüglich der Erhaltung eines gesunden Lebensraumes effektiv keine Verbesserung eingetreten ist, waren sie ganz nüchtern betrachtet, nur eine Verzögerung des Unvermeidlichen, aber nicht wirklich erfolgreich.

 

Das heißt: Wir waren zu wenig, zu unorganisiert, zu zersplittert, zu uninteressiert ...

 

Auf der anderen Seite gibt es viele Beispiele dafür (Brent Spar, Montagsdemos in Leipzig, arabischer Frühling, ...), was für eine nachhaltige Wirkung das Erreichen einer "Kritischen Masse" haben kann.

 

Was bringen Demonstrationen?

 

Mit Demonstrationen kann man politischen Druck aufbauen und politische Veränderungen erzielen. Das ist aber oft sehr langwierig und am Ende steht das Ergebnis aeines "faulen" Kompromisses.

 

Der "Feind" der Umwelt ist die Wirtschaft, bzw. das kapitalistische System an sich, auf dessen Regeln die umweltzerstörerischen Mechanismen der Wirtschaft basieren.

 

Und die Wirtschaft lacht nur über Demonstrationen. Der Wirtschaft tut nur Eines wirklich weh:

Weniger Umsatz und damit weniger Profit zu machen.

 

Und Boykotte?

 

Die Geschichte zeigt, dass Boykotte immer zeitnahe und nachhaltige Veränderungen bewirken. Was vorher "alternativlos" war, geht plötzlich doch sehr schnell...

 

Als einzige Möglichkeit einen Mißstand, auf den man zuvor vielleicht jahrelang erfolglos mit Demonstrationen aufmerksam gemacht hat, wirklich und nachhaltig zu beheben, bleibt offenbar nur der Boykott...

 

Aber, das kann Keiner alleine. Dazu braucht man die Unterstützung vieler Gleichgesinnter.

 

Du kannst viel tun! Alleine, in Gruppen oder gemeinsam mit unserer gesamten Community.

 

 

 

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