Das 2. und noch viel wichtigere Ziel von GLOBALforFUTURE

Die Geschichte wiederholt sich. Wir, die Initiatoren von GLOBALforFUTURE, haben vor 40 Jahren bereits das Gleiche miterleben müssen wie heute.

Auch wir haben damals in großer Zahl gegen die Probleme & Krisen der damaligen Zeit (Umweltzerstörung durch die Konzerne, Risiken und Kosten der (Kern-)energie, Aufrüstung & Krieg, usw.) demonstriert und protestiert.

Ohne Erfolg. Und als wir irgendwann begriffen haben, dass die etablierten Parteien keine unserer Forderungen ernst nehmen werden, haben wir seinerzeit eine eigene Partei gegründet und sind in den Bundestag eingezogen.

Was diese Partei bezüglich der Umsetzung unserer Forderungen gerade im Bereich Umweltschutz erreicht hat, haben uns die darauf folgenden 40 Jahre gezeigt.

Der „Marsch durch die Institutionen" korrumpiert!

Immer!

Dem im Neoliberalismus vorherrschenden Wirtschafts- und Kapitallobbyismus, und das fängt bereits in den lokalen Gremien an, kann man innerhalb des Systems niemals wirkungsvoll entgegentreten!

Und so wird es kommen:

  1. Die Lobbyisten werden die öffentliche Diskussion immer wieder mit widersprüchlichen Fakten anheizen, so dass es keine klare Mehrheit zum Klimaschutz geben wird. Die Öffentlichkeit wird dann irgendwann diese "ewigen Diskussionen" leid sein, weil:
  2. Die Demonstrationen und Proteste werden sich langsam totlaufen, weil der Druck auf die Politik auf Grund der Gegenmaßnahmen der Lobbyisten fruchtlos sein wird. Der Rückhalt in der Bevölkerung wird immer mehr schwinden, je länger der Protest erfolglos bleibt!
  3. Die Wirtschaft, die in einem unregulierten kapitalistischen System Profit um jeden Preis machen muss, macht mit der Zerstörung von Umwelt und Mensch weiter wie bisher.
  4. Die Umwelt wird in den nächsten Jahren weiter viel zu stark belastet und unsere Kinder und Enkel werden keine lebenswerte Zukunft mehr haben.

 

Deshalb werden wir unermüdlich alle Gruppierung der heutigen Umwelt-/Klimabewegung zu überzeugen versuchen, den Druck nicht über die Politik auf die Wirtschaft sondern den Druck direkt auf die Wirtschaft auszurichten.

 

Wir brauchen eine starke außerparlamentarische Opposition!


Wir brauchen dich!

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